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Form und Inhalt

Wenn du in den letzten Tagen hier auf meiner Website zu Besuch warst, hast du es vielleicht bemerkt oder dich gewundert.

Nanu, wo sind denn all die angekündigten Galerien mit den schönen Bildern?
Oder: Portfolio? Ich sehe keines! Wo sind die vielen Skizzen und Kunstwerke?
Und wann gibt es denn mal ein paar gestaltete Medien zu sehen?

Seufz. Es knirscht noch ordentlich im Gebälk meines virtuellen Zuhauses. Ich baue meine Homepage immer noch aus. Es gibt unendlich viele Kleinigkeiten und größere Dinge zu tun. Ich bin immer noch dabei die Form meines virtuellen Hauses zu gestalten. Selbst die vorhandenen Inhalte müssen noch weiter in Form gebracht werden, bevor ich letztlich mein Zuhause hier einfach „nur“ noch mit Inventar bestücken brauche. So ist das eben, wenn man gerne alles selber machen will.

Aber auch wenn es aussieht, als geschähe hier nicht viel, so bin ich doch immer dran und löse im Hintergrund die Problemchen und lerne dazu.

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An dieser Stelle kannst du aufhören zu lesen. Das Wesentliche ist gesagt.
Wenn du aber wissen willst, was alles so zu tun ist, wenn man eine Website selber aufbauen und pflegen will, dann lies gern weiter.

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Im November 2017 habe ich den Blog gestartet und schon mal ein paar Beiträge hochgeladen. Da war mir noch gar nicht klar, dass die Inhalte auch eine vernünftige Form brauchen, in die sie einfließen können. Schön sollte sie werden meine Website, immerhin das wusste ich schon mal.

Im Januar habe ich mich deswegen für ein professionelles Design entschieden. Ich musste lernen wie man es kauft, wie man es herunterlädt und in die WordPressSeite einbindet, wie Farben und Schriftart anzupassen sind und welche Möglichkeiten mir nun zur Verfügung stehen und welche nicht. Ich habe erste Erfahrungen mit PlugIns gesammelt und ich habe mich außerdem mit Impressumspflichten und komplizierten Datenschutzrichtlinien herumgeschlagen. Ich wollte nämlich Google Analytics datenschutzkonform mit meiner Website verknüpfen und habe es auch geschafft. Wenn auch mit etwas Hilfe für die Feinheiten und das reibungslose Funktionieren.

Google Analytics, weil ich wissen will, wie viele Leute täglich auf meiner Seite zu Besuch kommen und welche Seiten und Beiträge am liebsten angeklickt werden. Zur Zeit habe ich täglich übrigens so zwischen zwei und vier (natürlich anonym gehaltene) Besucher. Manchmal aber auch gar keinen. Und die meisten haben in den letzten Tagen genau die Kategorien angeklickt, in denen viele Fotos und Skizzen zu sehen sein sollten, es aber leider noch nicht sind.

Deshalb hier mal ein kleines Lebenszeichen in Echtzeit.
Ich bleib dran.
Da kommt noch was!

Neben dem Schreiben und Überarbeiten einiger Blogbeiträge und der Arbeit an der Rohfassung zu einer ganz neuen Bilderbuchgeschichte, ist mir im Februar eingefallen, dass ich doch mein Logo auf allen meinen Bildern auf der Website platzieren wollte. Damit mich nämlich jemand finden kann, wenn er eine meiner Skizzen irgendwo im Internet entdeckt, sie vielleicht gut findet und mehr sehen will.

Also musste ich herausfinden, wie ich mein Logo am einfachsten auf meinen Fotos platzieren kann und zwar entweder in meinem Pinkfarbton oder in einer Farbe, die mit den Farben des Fotos harmoniert. Irgendwann ist mir wieder eingefallen, dass ich mal gelernt habe eigene Pinselspitzen in Photoshop zu basteln und Bilderstapel mit vielen Ebenen anzulegen. Und siehe da, damit funktioniert es nun super und zeitsparend in der Zukunft. Nun muss ich aber nacharbeiten. Alle meine Fotos und Skizzen, die bisher ohne meine Wortbildmarke zu finden sind, sollen noch einen Marilona-Stempel aufgedrückt bekommen.

Das Problem, das mir seit Wochen viel Staunen und auch ein paar Stirnfalten einbrachte, war, dass meine Lieblings-Loni-Pinkfarbe auf meiner Website einfach nicht so aussehen wollte, wie sie gehört, sondern jedesmal anders und zwar echt doof und schrill, und sich auch mit dem Grünton biss. Scheußlich!

Inzwischen habe ich also nochmal versucht im Farbmanagement nachzulernen und habe mich erinnert, dass ich vor Jahren auch schon mal etwas über gerätespezifische Farbräume gewusst hatte. Eigentlich ist mir doch klar, dass ein Bildschirm eine Farbe anders darstellt als ein Drucker, nämlich additiv in RGB und nicht subtraktiv nicht in CMYK. Aber ich dachte …bla, bla … bla, bla … Gut, habe ich mir dann gedacht. Dann probiere ich diese Idee jetzt mal. Und deswegen sind jetzt meine Bilderrahmen für meine Skizzen, und mein Logo oben links in der Website nicht einfach nur mit einer komisch schrillen Farbe Pink gefüllt, sondern mit einer vom Papier abfotografierten Aquarelltextur. Das ist eben mein persönlicher Versuch, es etwas ordentlicher und hübscher aussehen zu lassen. Und obwohl die verschiedenen Pinkfarben der Textur auf meiner Website auch wieder etwas schriller aussehen als am selben! Bildschirm in Photoshop, will ich es nun dabei belassen.

Das nächste Problem muss ich noch lösen. Mein Logo oben in der Website ist nämlich verpixelt, wie du sicher schon gesehen hast. Regelrecht verschwommen und ich weiß noch immer nicht, was ich falsch gemacht habe. Ich kenne den Unterschied zwischen Vektoren und Pixeln und ich weiß …. bla, bla … bla … Jedenfalls, wenn du irgendwann bemerkst, das mein Logo oben links auf der Website mit klaren scharfen Kanten zu sehen ist, weißt du, dass ich auch dieses Problemchen gelöst habe.

Es gab noch eine weitere Aufgabe, die ich in den letzten Tagen in Angriff genommen habe: Die Ordnungstruktur und das Aufräumen der vielen Texte und Bilder, die jetzt schon da sind. Einmal geht es natürlich um die Dateiordner auf meinem PC und zum Anderen um die Ordnung auf meiner Website. Also im Grunde musste ich das Baumdiagramm erweitern, welches der Ordnungstruktur zugrunde liegt.

Am Anfang dachte ich nämlich, dass ich mit vier Kategorien auskomme:

  • Schreiben, Illustrieren, Landleben und Über mich.

Aber dann habe ich gemerkt, dass das nicht reicht. Dass es viel mehr Bilder und Fotos gibt, die zu mir und meiner Berufung gehören und die ich hier für mich selbst und für dich zur Freude sammeln und herzeigen will. Und zwar wohlgeordnet. Deshalb brauchte ich drei weitere Kategorien:

  • Mediengestaltung, Portfolio und Galerien.

Ich habe viel Schönes gesammelt und werde das nach und nach in meine neuen Kategorien füllen, aber dafür brauche ich Zeit. Die Bilder wollen gesichtet, sortiert, gesammelt, ausgewählt, beschnitten und mit Stempel versehen werden, bevor ich sie hier hochladen kann.

Ich musste auch ein bisschen länger nachdenken, bis ich entscheiden konnte, an welcher Stelle ich meine Bildersammlungen hier präsentieren kann, so dass sich dir sofort eine verständliche Ordnung erschließt.

Mein Ordnungsprinzip:

  • Es gibt die sieben Oberkategorien, die als Webseiten im Hauptmenü anklickbar sind. In den Webseiten findest du neben einem Beitragsbild einfach nur die Geschichten davon, was die Oberkategorien mit mir zu tun haben. Also z.B., wie ich zum Schreiben gekommen bin, warum ich jetzt illustrieren will, wie die Mediengestaltung mein Lehrerdasein abgelöst hat und warum das schöne Landleben untrennbar zu mir gehört.
  • Dann gibt es die Unterkategorien, die allesamt, auch die Galerien und das Portfolio,als Blogbeiträge daher kommen. Die aktuellsten Blogbeiträge gibt es immer unter BLOG & BILDER. Aber die vielen anderen Beiträge und Galerien findest du in den Kategorien. Entweder in den Oberkategorien Schreiben, Illustrieren etc. oder in den etwas spezifischeren Unterkategorien, so dass du genau das Thema findest, wonach du suchst. Solange ich noch nicht herausgefunden habe, ob ich eine vernünftige Galerie in meine Website integrieren kann, werde ich es wie folgt machen: Wenn ich eine ältere Galerie um ein paar Fotos erweitere, dann hefte ich sie einfach noch einmal ganz oben als neuesten Beitrag an.

Fazit dieses langen Berichtes:
Vieles ist noch nicht fertig, das stimmt. Dafür bekommst du aber von Anfang an mit, wie ich lerne und mich in dem verbessere, was zu meiner Berufung gehört. Ich bin keine fertige professionelle Künstlerin und Autorin, sondern eine, die mitten auf dem Weg ist, eine professionelle Künstlerin und produktive Autorin zu werden.
Ich zeige dir all meine Skizzen, an denen ich mich nie getraut habe weiter zu machen. Und wenn du mich wieder mal besuchen kommst, kannst du miterleben, wie ich sie wieder hervorhole und mich endlich traue, Farbe aufs Papier zu bringen und die Skizzen fertig auszuarbeiten. Deshalb wird es hier nie wirklich fertig sein. Wäre ja auch langweilig.

P.S.: Ich habe ein paar längere Textstücke mit „bla, bla“ ersetzt, weil ich in meinem analogen Leben die Erfahrung gemacht habe, dass mir keiner folgen kann, wenn mich die Lust daran packt, ein bisschen tiefer in die Technik einzutauchen. Und deshalb habe ich heute mal auf Herby gehört: „Lönchen, lösch das wieder. Langweile nicht!“

Veröffentlicht in Bloggertagebuch Über mich