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Namen, Arbeitstitel und ein Schweinehund

Da ich meine Bücher im Selfpublishing herausbringen werde, muss ich mich auch selber um die passenden Titel kümmern. Und wie das immer so ist, habe ich bei einigen meiner Buchprojekte die Titel sofort im Kopf. Bei anderen muss ich es zunächst offen lassen, bis mir was Passendes zugeflogen kommt. Manchmal sammle ich im Laufe der Zeit aber auch ein paar gute Alternativen, so dass sich der Titel bis zum fertigen Buch immer nochmal ändern kann.

Deshalb wähle ich für den alltäglichen Umgang mit meinen langfristigeren Projekten als Arbeitstitel immer den Namen der Hauptfigur. Es ist einfach und eindeutig.

Auch hier im Blog ist immer der Name des Helden der Hinweis, über welches meiner Projekte ich berichte.

Meine Figuren bekommen übrigens fast immer einen Namen, auch wenn es sein kann, dass der Name der Figur in der Geschichte gar nicht genannt wird. Aber weil ich gerne eine persönliche Beziehung zu meinen Figuren aufbaue und ein Name den Charakter unterstreichen kann, gönne ich mir auch bei den ungenannten Figuren den Spaß.

Sogar mein innerer Zensor, Schweinehund und ewig zweifelnder Miesmacher, hat einen Namen bekommen. Ich habe ihn mit Aquarellbuntstiften auf Papier gemalt, um besser mit ihm diskutieren zu können. Mir war sofort klar, dass sein Name Herbert lautete, aber dieser eitle Geck hat gemotzt. “Das ist oberuncool, das geht gar nicht!” Ich fand aber, dass es gut zu ihm passt. Nach einigem hin- und her haben wir uns schließlich auf “Herby” geeinigt. Aber erst, als er von mir noch eine brandheiße Sonnenbrille und eine Windfrisur gemalt bekommen hat, waren wir beide sicher, dass wir in Zukunft gut zusammenarbeiten werden.

Veröffentlicht in Handwerksköfferchen Schreiben

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